Dr. med. univ. Christian Pfiszter / Ordination für Ganzheitsmedizin / 8020 Graz, Baiernhofweg 8 / Tel.: 0316 576530

Oxithermie

Oxithermie kombiniert die gezielte Erwärmung des ganzen Körpers, die Hyperthermie, mit der Einatmung von konzentriertem Sauerstoff. Der geniale Wissenschaftler Prof. Dr. Manfred von Ardenne entwickelte dieses fortschrittliche Behandlungskonzept. Nach dem natürlichen Prinzip der milden, durch Wasserdampf gefilterten Sonnenstrahlung, wird die kontrollierte Erwärmung des Körpers mit einer technologisch sehr anspruchsvollen Anlage durch wassergefiltertes, kurzwelliges Infrarot-A-Licht erzeugt. Dieses durchdringt schonend und gut verträglich die obersten Hautschichten und erwärmt die tiefer gelegenen Blutgefäße, welche dann die Wärmeenergie durch die Blutzirkulation auf den ganzen Körper übertragen. Die milde Wärme wird als sehr wohltuend und angenehm entspannend empfunden, dennoch werden aber Temperaturen von 38 Grad Celsius und weit mehr im Körperkern erreicht. Infrarot-A-Hyperthermie ist thermisch weniger belastend als die Sauna und Kabinen, die langwelliges Infrarotlicht erzeugen. Deren Technologie ist mit einer medizinischen Hyperthermieanlage ebensowenig vergleichbar, wie ein Tretroller mit einem Formel 1 Rennauto.


Die gleichzeitige Inhalation von hoch konzentriertem Sauerstoff über eine Molekularsieb-Großanlage verbessert durch die Erweiterung kleinster Blutgefäße den Transport dieses lebenswichtigen Gases zu den Körperzellen und Geweben und macht die Hyperthermie noch verträglicher und vielseitiger.

Die Oxithermie dauert mit einer kurzen Nachruhe etwa 1 Stunde und erfordert von mir als behandelndem Arzt intensive Zuwendung für die Patienten. Sie werden einfühlsam und unter laufender klinischer Kontrolle durch die Therapie begleitet, der Schweiß auf der Stirne wird abgewischt, die Befindlichkeit erfragt. Der Therapieverlauf wird durch ein Computerprogramm aufgezeichnet, dass die Entwicklung von Temperatur, Puls und Sauerstoffsättigung registriert. Bei Bedarf wird zusätzlich mit Blutdruckmessung und EKG monitorisiert. In der Ruhephase vertiefen sich Wohlsein und Entspannung durch die Therapie mit pulsierenden Magnetfeldern.

Hyperthermie und Oxithermie werden seit vielen Jahren in Spitälern und Arztpraxen angewandt. Eine aussagekräftigere Studie über die Volkskrankheit „Bluthochdruck“ mit dem Titel: “Wirksamkeit der milden Hyperthermie zur Blutdrucksenkung und Stoffwechselverbesserung” wurde gerade an der renommierten Klinik Charité in Berlin durchgeführt - übrigens mit einem baugleichen Gerät wie in meiner Praxis.


Wirkung:

Steigerung der Durchblutung
verbesserter Sauerstofftransport zu den Körperzellen und Geweben
verbesserter Abtransport von Stoffwechselausscheidungsprodukten und zum Teil auch von Umweltgiften
Entspannung tief liegender Muskelgruppen
Stimulation und Harmonisierung des Immunsystemes in Abhängigkeit von der Temperatur und Hyperthermiedauer
Anregung natürlicher Heilprozesse
stimmungsaufhellend
Aktivierung der Fettverbrennung
Hormonfreisetzung in Abhängigkeit von der Temperatur (z.B. körpereigenes Kortison)
beschleunigte Reizleitung der Nervenzellen
tiefgreifende Entschlackung der Haut

Die Oxithermie kann folgende Erkrankungen und Symptome günstig beeinflussen oder lindern:

Erschöpfungszustände (Burn out Syndrome)
Verspannung tief liegender Muskulatur
Regeneration und Rehabilitation in der Sportmedizin
beeinträchtiges Allgemeinbefinden
chronische Rückenschmerzen (nach genauer klinischer Diagnose)
Fibromyalgiesyndrom
rheumatische Erkrankungen (in Abhängigkeit von der Aktivität der Erkrankung)
Morbus Bechterew (in Abhängigkeit von der Aktivität der Erkrankung)
chronisch allergischer Schnupfen
Asthma bronchiale
Neurodermitis
Ausleitung von Giftstoffen (Schwermetalle etc.)
Bluthochdruck
Infektanfälligkeit
chronische Entzündungen (Nasennebenhöhlen, Harnwege, Prostata, Eierstöcke)
Anregung des Immunsystemes bei Tumorerkankungen unterstützend zu den etablierten Methoden Chirurgie, Chemotherapie und Bestrahlung
Sklerodermie (in Abhängigkeit von der Aktivität der Erkrankung)
saisonal abhängige Depression
Neuralgien
Migräne

Bei folgenden Erkrankungen und Bedingungen sollte die Oxithermie nicht durchgeführt werden:

Schwangerschaft
schwere Erkrankungen der Organe: Herz, Lunge, Niere, Leber und Gehirn
akute und schwere Entzündungen und Infektionen
Epilepsie
Schlaganfall
Thrombose
Diabetes mellitus I
Schilddrüsenüberfunktion
Sonnenbrand

Die Oxithermie erzielt als vor allem als “Kur” mit einer Serie von 8 bis 12 Therapien von jeweils etwa 1 Stunde Dauer gute therapeutische Ergebnisse. Zuvor wird eine Eingangsuntersuchung zur Bestimmung des Gesundheitszustandes und zum Ausschluss von Gegenanzeigen durchgeführt. Dafür ist aber auch eine Vorsorgeuntersuchung auf Krankenschein ausreichend und ohne finanziellen Aufwand möglich. Selbstverständlich können Sie erst einmal eine einzelne Oxithermiebehandlung versuchen und sich erst später für eine Behandlungsserie entscheiden. Die Behandlung kostet pro Einheit ab EUR 100.- und wird nicht von den Krankenkassen bezahlt.