Dr. med. univ. Christian Pfiszter / Ordination für Ganzheitsmedizin / 8020 Graz, Baiernhofweg 8 / Tel.: 0316 576530
Kryotherapie - Kältebehandlung

Die Kältetherapie setze ich auf Ihren Wunsch hin zur Vereisung von Warzen ein. Durch extrem niedrige Temperaturen von -55 Grad C wird die Warze schockgefroren und die Virusvermehrung gehemmt. Die oberste Hautschichte verschwindet mit der Warze und innerhalb von 2 Wochen bildet sich neue, gesunde Haut. Sobald der Applikator mit der Warze Kontakt hat, beginnt die Vereisung. Die Haut färbt sich weiß, und es entsteht ein prickelndes, manchmal auch brennendes, leicht schmerzhaftes Gefühl. Dieses Gefühl, oder der geringe Schmerz verschwindet rasch nach der Tauphase. Sollte sich eine Blase bilden, darf diese nicht aufgestochen werden, sondern muß durch ein Pflaster geschützt werden. Nach der Kryotherapie kann eine zeitweilige Pigmentverschiebung entstehen. In der Regel sind einige Behandlungen in einem Intervall von mehreren Wochen erforderlich. Die Kryotherapie wird als Privatleistung verrechnet.

Auswahl typischer Indikationen:

Verrucae plantares
Verrucae vulgares
Verrucae planae
Verruca seborrhoica
Molluscum contagiosum
Condyloma acuminata

Nebenwirkungen:
(können, müssen aber nicht auftreten)

prickelndes, gelegentlich schmerzhaft brennendes Gefühl auf der Haut, das nach der Auftauphase rasch verschwindet
manchmal kann sich nach einigen Tagen an der behandelten Stelle eine mit Blut gefüllte Blase bilden
Pigmentverschiebung: verminderte Pigmentierung oder Depigmentierung, durch Melanine oder Hämosiderin aber auch vermehrte Pigmentierung möglich

Kontraindikation: Kryoglobulinämie

Nachbehandlung:

den behandelten Hautbezirk sauber halten und nicht kratzen
Schwimmen und Duschen ist erlaubt
eventuell auftretende Blase unversehrt lassen und mit einem Pflaster schützen